Meili Li, der weltweit erste Chinesische Countertenor mit einer internationalen Karriere, begeistert Publikum wie die internationale Presse immer wieder mit seiner "anmutig geschmeidigen Stimme", seinen "perfekt perlenden Koloraturen", sowie seinen "überragendem Schauspiel" .
Die Spielzeit 26/27 begann für Meili Li mit einem großen Erfolg in der herausfordernden Rolle de MEPHISTOPHILES in A. Schnittke's "Historia von D. Johann Fausten" am Staatstheater Meiningen, wo er bereits als ENEA in D. Sarro's "Didone Abbandonata" und als DARDANO in Händel’s „Amadigi di Gaula" geglänzt hatte.
Weitere Verpflichtungen der jüngsten Vergangenheit inkludierten ADONE in Salvatore Sciarrinos "Vernere & Adone" unter Kent Nagano an der Staatsoper Hamburg, LICIDA in Vivaldis "L'Olimpiade" unter Peter Whelan und in Regie von Daisy Evans an der Irish National Opera, dem Théatre d. Fribourg und dem Royal Opera House Covent Garden, wo die Produktion als <Beste Produktion> für den Olivier Award wurde.
Am ROH Covent Garden war er außerdem als SPIRITO in Monteverdis „L’Orfeo“ zu erleben, ferner als NERO in Monteverdi's „L'Inocoronazione di Poppea" am Theater Lübeck singen wird als ARMINIO in Händel's "Partenope" (Cover) an der English National Opera, Konzert mit "Les 3 contre-ténors"-Konzerten unter Begleitung des L'Orchéstre de l'Opéra de Château de Versailles führten ihn auf eine China-weite Tournee. Mit demselben Orchester sang er den ALTUS-PART in Händel's "Messiah" in Paris; und sein Debüt als NIRENO in Händel's "Giulio Cesare" gab er mit The English Concert und sang ihn an der Barbican Hall London, der Opera Omaha, der Zellerbach Hall in Berkeley und der Carnegie Hall in New York City.
Außerdem kreierte er die Titelrolle des ORFEO in von Fay Kueen Wang's Uraufführung der immersiven Oper „Orfeo“ beim Beijing Music Festival,; verkörperte OBERON in Brittens „A Midsummer Night‘s Dream“ an der Ungarischen Staatsoper Budapest und am Theater Gießen; ALESSANDRO in Händels “Tolomeo, re d’Egitto“ bei den Internationalen Händel-Festspielen am Badischen Staatstheater Karlsruhe; PRELEUS in Fuxs „La Corona d‘Arianna“ bei der Styriarte Graz; die Titelrolle von Vivaldis GIUSTINO am Theater an der Wien in der Kammeroper;,die Titelrolle von Händel’s TOLOMEO am Theater Lübeck; und die Titelrolle von Händels TAMERLANO ebi der Cambridge Handel Opera; als MARCO FABIO in Händels „Lucio Papiro“trat er beim London Handel Festival, auf als ALCASTO in Wilhelmine von Bayreuths „Argenore“ am Theater Münster; als ORFEO in Glucks „Orfeo & Euridice“ beim Blackwater Valley Opera Festival in Lismore; als RUGGIERO in Händels „Alcina“ an der Kammeroper Hamburg; als ASTRON in Michael Tippetts „The Ice Break“ bei der Birmingham Opera Company und, sein Debüt in Australien gebend, als LIANG SHANBO in Mills’ „The Butterfly Lovers“ bei der Victorian Opera.
Außerdem sang er Neujahrskonzerte mit Werken des Barock, aus Operette und Film am Theater Ulm, und NIRENO in Händels "Giulio Cesare" mit The English Concert auf einer Tournee in Großbritanien und den USA, in der Zellerbach Hall Berkeley, der Opera Omaha, der Barbican Hall London und der Carnegie Hall in New York City.
Neben den bereits erwähnten Engagements, coverte er außerdem CHERUBINO in Elena Lagers und David Pountneys „Figaro gets a divorce“ an der Welsh National Opera und LINCEO in Cavallis „Hipermestra“ beim Glyndebourne Festival;
und stand in Hochschulproduktionen u.a. in der Titelrolle von Stradellas SAN GIOVANNI BATTISTA und als THE COACHMAN in Doves „The Adventures of Pinocchio " auf der Bühne.
Aufgrund der Corona-Pandemie musste sein geplantes Debüt alls APOLLO in Brittens „Death in Venice“ am Theater Münster leider ersatzlose ausfallen.
Konzert Verpflichtungen führten ihn mit Werken von Bach, Händel, Porpora oder Vivaldi u.a. zum Gewandhaus Leipzig; unter Maxim Emelyanychev zur Tchaikovsky Concert Hall in Moskau, zur Norddeutschen Klangakademie Hamburg, sowie oft zur Shanghai Camerata; und im Sommer 2025 wird er auf einer Tournee in China in <Les 3 Contre-Ténors> Konzerten singen, begleite vom L'Orchestre de l'Opéra Royal de Château de Versailles, mit dem er auch Händel's "Messiah" in Paris sang.
Meili Li absolvierte zunächst ein Gesang-Studium bei Prof. Dengying Zhao am Central Conservatory of Music, und parallel dazu ein Bachelor-Studium in Film-Regie und Philosophie an der Peking University, bevor er sein Gesangs-Studium in London bei Michael Chance an der Royal Academy of Music, sowie bei Yvonne Kenny an der Guildhall School of Music and Drama fortsetzte, und seinen Master-Abschlussmit Auzeichnung (DipRAM) ablegte.
Der Sänger hatte das Vergnügen, mit Dirigenten and Regisseur*innen wie atricia Bardon, Felix Bender, Alfredo Bernardini, Laurence Cummings, Margaret Faultless, Magdalena Fuchsberger, Sir John Elliot Gardiner, Vladimir Jurowski, Benjamin Lazar, Richard Mills, Rachel Dodger, Federico Maria Satellit, Aiden Schvarzstein, Kirill Serebrennikov, Graham Vick, Peter Whelan oder Lawrence Zazzo zusammenzuarbeiten
Der in London lebende Meili Li ist Gewinner des 2. Preises und des Farinelli Preises bei der London Handel Festival Singing Competition.
Spielzeit 26/27
2025/26
